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  Fußpilz

Für Menschen sind zwar nur wenige Pilzarten infektiös, trotzdem leidet aber ungefähr ein Drittel der Bevölkerung an Fußoder Nagelpilz. Bei Sportlern wie Wanderern, Läufern, Fußballspielern oder Schwimmern liegt die Zahl sogar deutlich höher, im englischen Sprachraum wird diese Erkrankung dementsprechend als "athlete’s Foot" bezeichnet.

Auch ältere Menschen, Diabetiker und Menschen mit Durchblutungsstörungen, haben ein höheres Risiko an Fußpilz zu erkranken. Schuppende, juckende, gerötete oder auch brennende Stellen zwischen den Zehen sind ein erster Hinweis auf Fußpilz. Schon bei den ersten Anzeichen sollte die Infektion behandelt werden, denn sonst kann sich der Pilz weiter ausbreiten. Erfahrungsgemäß heilt der Fußpilz nicht von alleine ab, vielmehr können mit der Zeit auch noch die Fußnägel befallen werden.

Es gibt verschiedene bewährte pilztötende Cremes, mit denen man einbis zweimal täglich beide Füße vollständig einreiben soll. Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist auch, die Füße lange genug zu behandeln. Eine Behandlungsdauer von zwei bis drei Wochen nach Abklingen der Symptome ist zu empfehlen, da immer noch lebensfähige Pilzsporen vorhanden sein können.

Als weitere Vorbeugemaßnahmen und zur Unterstützung der Behandlung sollten folgende Tipps beachtet werden: Auf feuchter und warmer Haut fühlt sich der Fußpilz besonders wohl, deshalb soll man die Füße trocken halten. Es ist vorteilhaft, Naturfasersocken und atmungsaktive, nicht zu enge Schuhe zu tragen. Tägliches Wechseln der Socken hilft bei der Vorbeugung, genauso, wie sich die Füße auch zwischen den Zehen immer gründlich abzutrocknen.

Im Schwimmbad und in der Sauna sollte man nicht barfuß gehen. Die Ansteckungsgefahr ist hier sehr hoch.

Wenn ein Familienmitglied Fußpilz hat, sollten Sie auch zu Hause nicht barfuß laufen und keinesfalls dasselbe Handtuch benutzen. Pflegen Sie Ihre Füße täglich, auf gesunder Haut kann sich ein Pilz nur viel schwerer einnisten.

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