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  Kopfläuse

Das erste Anzeichen für einen Kopflausbefall ist starker Juckreiz. Die ungefähr 3 mm großen Läuse haben braune Farbe, die Eier (Nissen) sind weiß.

Bei Verdacht auf Lausbefall sollten die Haare mit einer Leselupe "Strähne für Strähne" untersucht werden. Leitmerkmal sind die kleinen, ovalen Nissen, die in schrägem Winkel an den Haaren kleben. Bevorzugte Aufenthaltsorte von Kopfläusen sind die Haare an den Schläfen, hinter den Ohren und im Nacken. Die Übertragung erfolgt entweder durch direkten Kopf zu Kopf Kontakt oder indirekt über gemeinsam benutzte Kopfbedeckungen, Schals, Decken, Kämme oder Haarbürsten.

Zur Behandlung der Kopfläuse gibt es wirksame Präparate. Wichtig ist, dass die Gebrauchsanweisung streng beachtet wird. Das Präparat wird auf die Kopfhaut aufgetragen und anschließend gründlich in die Haare und Kopfhaut einmassiert. Nach der vorgeschriebenen Einwirkzeit wird der Kopf mit Shampoo gewaschen. Bei der Kopfwäsche wird die letzte Haarspülung mit Essigwasser (3 Esslöffel Essig auf einen Liter Wasser) durchgeführt. Dadurch wird die Kittsubstanz, mit der die Nissen an den Haaren festkleben, aufgeweicht. Die Entfernung der Nissen erfolgt anschließend mit einem Läusekamm. Dabei werden die Haare sorgfältig strähnenweise durchgekämmt. Auch bei sorgfältiger Haarwäsche mit einem Kopflausmittel wird eine Wiederholungsbehandlung nach 8 -10 Tagen empfohlen. Eine laufende Kontrolle des Haares ist erforderlich.

Bettbezüge, Kleidung, Mützen, Schals und Handtücher sollten bei mindestens 60°C gewaschen werden. Kämme sowie Haar- und Kleiderbürsten sind gründlich zu säubern. Für die Behandlung von Autositzen, Polstermöbeln und dergleichen stehen Antiläusesprays zur Verfügung. Schmusetiere oder Wollpullover werden lausfrei, wenn man sie in einem Plastiksack verpackt mindestens 24 Stunden ins Tiefkühlfach legt.

Lausbefall ist keine Frage der Sauberkeit, Kopfläuse treten auch bei guten hygienischen Verhältnissen wieder auf.

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