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Die Rucksack-Apotheke
Bei jeder Wanderung, ganz gleich ob im Hochgebirge oder bei einer gemütlichen Almenwanderung sollte eine Apotheke im Rucksack sein, denn nach einem Ausrutscher oder wenn sich die ersten Blasen an den Füssen melden, greift man gerne auf diese zurück.
Was gehört nun in eine Rucksack- Apotheke?
- Alu-Rettungsfolie
- Blasenpflaster
- Dreiecktuch
- Heftpflaster
- sterile Wundauflagen, die mit der Wunde nicht verkleben
- elastische Mullbinden
- steriler Momentverband
- Strips oder Butterflys
- eine elastische Binde zur Stabilisierung
- Desinfektionsmittel
- Einmalhandschuhe
- Schere
- Trillerpfeife (für das alpine Notsignal - alle 10 Sekunden ein Signal).
Vergessen Sie nicht die Medikamente für den persönlichen Bedarf, die Sie täglich benötigen. Für mehrtägige Wanderungen dürfen Schmerzmittel, Medikamente für Erkältungen, Magenverstimmungen und Durchfall nicht fehlen.
Die UV-Strahlung ist im Gebirge viel höher - daher ist unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Es sollten nur Cremes und Lippenpflegestifte mit sehr hohem Schutzfaktor verwendet werden.
Gerade in feuchten Gebieten ist Insektenschutz von größter Wichtigkeit, ein Insektenabwehrspray bietet hier Hilfe. Wenn doch ein Insekt gestochen hat, ist ein kühlendes, juckreizstillendes Gel das Mittel der Wahl.
Beim Wandern können schmerzhafte Blasen an den Füssen, ausgelöst durch viel ungewohnte Bewegung oder neue Schuhe hervorgerufen werden. Vorbeugend kann man Hirschtalgcreme verwenden, die sich wie ein unsichtbarer Film auf die Füsse legt und so effektiv Reibung und damit Druckstellen und Blasen verhindert. Sollten trotzdem Blasen entstehen, kann man sich auch noch während der Wanderung mit Blasenpflastern helfen.
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