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  Erkältungsbalsam - Erkältungsbad

Der Körper bekommt eine Erkältung oft schnell wieder in den Griff und die Symptome sind nach einigen Tagen ausgestanden, manchmal ist der Weg zum Arzt unumgänglich. Auf jeden Fall: Ein grippaler Infekt ist ausgesprochen unangenehm. Wenn es einen erwischt hat, möchte man die Beschwerden möglichst bald wieder loswerden.

Gerade bei Husten, Schnupfen und Katarrhen der oberen Luftwege kann ein Erkältungsbalsam Linderung verschaffen. Verschiedene ätherische Öle riechen nicht nur gut, sondern wirken zudem durchblutungsfördernd, schleimlösend und antibakteriell. Meist werden Kombinationen aus Kiefernnadelöl, Latschenkieferöl, Eukalyptusöl, Thymianöl, Menthol und Kampfer verwendet. Sie werden in Salben und Cremes eingearbeitet und können so auf die Brust oder den Rücken aufgetragen werden. Ein Teil der ätherischen Öle gelangt durch die Haut ins Blut und von dort in die Bronchialschleimhaut, ein anderer Teil verdunstet auf der warmen Haut und wird eingeatmet. Besonders intensive Wirkung kann man erzielen, wenn man den Balsam abends vor dem Schlafengehen auf Brust und Rücken aufträgt und mit einem warmen Tuch abdeckt. Die Salben können auch in einer Duftlampe oder zur Inhalation mit heißem, nicht kochendem Wasser verwendet werden. Hier gilt: Vorsicht vor Verbrühungen. Für Säuglinge und Kleinkinder stehen spezielle Präparate zur Verfügung, da für sie die menthol- und kampferhaltigen Erkältungsbalsame nicht geeignet sind. Asthmatiker sollten wegen der Gefahr eines Anfalls keine Erkältungssalben verwenden.

Ganz ähnliches gilt für Erkältungsbäder. Die ätherischen Öle wirken entspannend, öffnen die Nase und sorgen für freie Atemwege. Die Temperatur eines Erkältungsbades sollte nicht über 40 Grad liegen, da das Bad sonst unangenehm wird und den Kreislauf zu stark belastet. Am besten nach dem Baden gut abtrocknen und Bettruhe halten. Säuglinge und Kleinkinder sollten keine Erkältungsbäder nehmen.

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