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  Die Zeckenkrankheit FSME

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine von Zecken übertragene Viruserkrankung. Sie kann zur Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute und des Zentralnervensystems führen.

Sobald die Temperaturen über 10 Grad ansteigen, haben die Zecken wieder Saison. Sie leben im Gras, auf Sträuchern, Waldlichtungen, aber auch in Parks und Gärten. Schon ein kurzer Kontakt genügt für einen Stich, auch Wanderer und Läufer sind gefährdet.

Die Symptome der FSME sind ähnlich wie bei einer Grippe z.B. Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Nackensteifigkeit. Die Erkrankung kann zu bleibenden Dauerschäden wie Lähmungen oder lang andauernder Rekonvaleszenz führen, aber auch tödlich enden. Selbst bei einem leichteren Krankheitsverlauf kann es zu einer Persönlichkeitsveränderung kommen.

Gegen die ausgebrochene Erkrankung gibt es keine spezifische Heilbehandlung. Es können nur die Symptome so gut wie möglich gemildert werden. Der einzige wirksame Schutz gegen die Erkrankung ist die FSME-Impfung. In den Talgebieten Tirols (z.B. Inntal und Zillertal) besteht ein beträchtliches FSME-Risiko, im Jahr 2005 gab es 19 gemeldete Fälle.

Wenn Sie von einer Zecke befallen worden sind, entfernen Sie die Zecke möglichst rasch. Man weiß heute, dass langsames Abtöten (drehen im Uhrzeigersinn, Öl auf die Zecke tropfen, etc.) vor allem die Einschwemmung von Erregern fördert. Zecken sollten deshalb ganz vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Dazu setzt man dicht über der Haut an (nicht am Rumpf der Zecke, um sie nicht zu quetschen) und zieht sie vorsichtig gerade heraus.
Treten an der Einstichstelle bleibende oder wandernde Rötungen auf, kontaktieren Sie bitte ihren Arzt.

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