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Kopfschmerz
Kopfschmerzarten
Fast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens gelegentlich Kopfschmerzen. Etwa 90 Prozent aller Betroffenen leiden unter Spannungskopfschmerz, Migräne oder einer Mischung aus diesen beiden Formen.
Kopfschmerz vom Spannungstyp: Dieser Kopfschmerz ist üblicherweise drückend bis ziehend, beidseitig und verstärkt sich nicht bei körperlicher Aktivität. Übelkeit, Geräusch- und Lichtempfindlichkeit können vorkommen.
Migräne: Die Kopfschmerzattacke dauert zwischen 4 bis 72 Stunden. Der Migräneschmerz ist meist einseitig, sein Charakter klopfend, pochend oder pulsierend. Er wird bei körperlicher Aktivität stärker. Übliche Alltagsaktivitäten sind erschwert oder unmöglich. Typische Begleiterscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen sowie Geräusch- und Lichtempfindlichkeit.
Medikamentöse Behandlung von Kopfschmerzen
Viele Patienten, die unter Kopfschmerzen leiden, behandeln diese mit
freiverkäuflichen Schmerzmitteln selbst. Bei den häufigsten Kopfschmerzarten spricht grundsätzlich nichts gegen Selbstmedikation. Entscheidend ist der bestimmungsgemäße Gebrauch dieser Medikamente.
Es werden derzeit drei Arzneistoffe zur Selbstbehandlung empfohlen: Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Ibuprofen. Auch Kombinationspräparate aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein können verwendet werden.
Werden Schmerz- und Migränemittel zu häufig eingenommen, wächst das Risiko, dass Kopfschmerzpatienten einen medikamentenbedingten Kopfschmerz entwickeln.
Alle Kopfschmerzpräparate nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht häufiger als an zehn Tagen pro Monat anwenden!
Im Zweifelsfall ist immer zu einem Arztbesuch zu raten, wobei üblicherweise der Hausarzt der erste Ansprechpartner sein sollte.
Was kann man selbst gegen seine Kopfschmerzen tun?
Wenn Sie mit Hilfe eines Kopfschmerztagebuchs herausgefunden haben, was Ihre Schmerzen auslöst, z.B. spezielle Speisen oder Getränke, können Sie diese gezielt vermeiden.
Durch regelmäßigen Schlaf, ausgewogene und regelmäßige Mahlzeiten, wenig Alkohol und Verzicht auf Nikotin vermeiden Sie viele mögliche Auslöser.
Pfefferminzöl auf die Schläfen kann Kopfschmerz lindern.
Gezieltes Training verspannter Muskelpartien kann ebenso wirksam sein wie Massagen. Achten sie auf Ihre Körperhaltung und betreiben Sie regelmäßig Ausdauersport, denn regelmäßige Bewegung an der frischen Luft macht einen "klaren Kopf".
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